Dienstag, 22. Mai 2012

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Driver Renegade: 3D

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Plattform:  USK 163DS
Driver Renegade: 3D
Genre:
Actionspiel
USK:
Freigegeben ab 16 Jahren
Herausgeber:
Ubisoft
erschienen für:
Nintendo 3DS


getestet auf:
Nintendo 3DS

Schulnote: 6

Pädagogische Wertung:

Freigegeben ab 16 Jahren

Von der USK ab 16 Jahren freigegeben, sollte keine auf den Gedanken kommen, das Spiel einem Minderjährigen in die Hand zu drücken. Schade, dass Ubisoft nicht auf die Gewaltdarstellung in Driver: Renegade 3D verzichten wollten, sonst hätten wenigstens 12jährige an dem sonst eher langweiligen Spiel Interesse finden können. Für Erwachsene liegt die Herausforderung der Mission auf "Ground Zero", womit für den Titel keine wirkliche Zielgruppe auszumachen ist.

 

Immer wieder erstaunlich zu sehen, wie es eine renommierte Firma wie Ubisoft es schafft, ein Spiel zu entwickeln, dass den Spieler beim Anspielen dazu bringt, die neue Software zurückzugeben. Driver: Renegade 3D ist die neueste Episode im Driver-Universum. Das erste Spiel, welches in damaliger Zeit als Konkurrent für die Grand Theft Auto- Serie galt, heute aber nur noch zu einer lieblosen Serie der Kategorie „Grabbeltisch-Software“ geworden ist. Driver: Renegade 3D ist kein gutes Spiel.

Die Story  Sehr einfach. Ex Bulle auf Selbstjustiz-Trip Die Hauptfigur ist ein unrasierter, ein wenig verstörter Ex-Polizist, der seinen Partner bei einem Einsatz verloren hat und nun auf der Selbstjustizschiene die bösen Drogen-Bosse und ähnliches Gesindel platt zu fahren. Mehr muss man einfach nicht über die langweilige Geschichte dieses Spiels in Erfahrung bringen. Nachdem man seine Verbindungen zu den Kriminellen Ringen aufgebaut und die "tollen" Zwischensequenzen in comicbuchartiger Manie mit Sprachausgabe erzählt bekommt, dazu noch die eintönigsten Driver-Missionen absolviert, merkt man, dass man das Spiel vor wenigen Stunden erst zum vollen Preis gekauft hat und dann bereits den Abspann lesen darf. Normalerweise ist es ja in der letzten Zeit so üblich, dass Videospiele-Entwickler unfertige und kurzweilige Spiele auf den Markt werfen, aber kurze Zeit später DLC (Download Content) anbieten, um noch mehr Geld aus den Taschen der Spieler zu entnehmen. Diese Strategie ist aber momentan beim Nintendo 3DS noch nicht so möglich oder besser gesagt: Driver: Renegade 3D ist unfertig und wird es auch so bleiben!


Driver Renegade: 3DTechnik von vorgestern Das ist doch nicht New York? Dass der Nintendo 3DS hervorragende Grafiken abliefern kann, darf man bereits in diversen exklusiven 3DS-Titeln wie Dead or Alive: Dimension oder Resident Evil: The Mercenaries 3D bestaunen. Sie nutzen wenigstens jeweils einen Teil der Leistung des 3D-Handhelds. Ubisoft produziert im laufenden Band Spiele für den 3DS, was man als guten Software-Unterstützer bezeichnen kann. Doch ob die Software auch gut genug ist, sei dahingestellt. Driver: Renegade 3D ist eine Exklusiventwicklung für den Nintendo 3DS. Daher gab es bei den Spielern auch dementsprechend hohe Erwartungen auf dem Titel. Doch sie bekamen alles andere als eine qualitativ hochwertige Software. Die wenigen positiven Effekte sind die manchmal nett ausschauenden Spiegeleffekte an den Hochauswänden und die Autos, die Schadenmodelle vorzeigen können. Der gesammelte Rest von Programmiercodes ist trist und sieht unglaublich langweilig aus. Die Automodelle, die leeren Straßen, die schlechten Explosions-Effekte uvm. Die Stadt ist nicht frei befahrbar! Das schlimmste in diesem Spiel ist aber die Tatsache, dass die in den Driver Spielen üblichen Menschen, die nun mal auch in der Großstadt New York leben, anscheinend in ihren Häusern sitzen bleiben und keinen Schritt nach draußen machen. Die Straßen sind leer, das Szenario erinnert eher an einen postapokalyptischen Zombiestreifen. Ab und an sieht man doch ein Auto auf den New Yorker Straßen, welches sich dann mit einem kleinen *PENG* in Luft auflöst, wenn man es versehentlich mit schneller Geschwindigkeit von hinten anfährt. Der 3D-Effekt ist genauso berauschend, wie in "Asphalt 3D" - also eher uninteressant. Einziger Lichtblick: das Spiel in 30 Bildern die Sekunde.


Inhalt Neben der relativ kurzen Missionen, gibt s auch Einzelaufgaben, die man im leichten oder harten Modus absolvieren kann, um neue Vehikel freischalten zu können. Dazu gehören Autorennen und…? Ne, das war’s. Auch hier gibt es kaum Abwechslung. Man muss immer als erster ans Ziel kommen oder andere Autos in die Luft jagen, indem man sie anrempelt. Sehr spannend! Mit "über 100 Missionen und Herausforderungen" wirbt Ubisoft auf der Verpackungs-Rückseite. Wären wenigsten die CPU-Gegner ein wenig Intelligenter und herausfordernder, würden die 100 Missionen ein wenig an Langeweile verlieren. Statt dessen wirkt das Spiel wie ein kostenloses Spiel auf dem App-Marktplatz für Handys. Wobei diverse dieser Spiele wenigsten Spaß machen.


Die Klänge von New York City. Die Sprachausgabe ist nett. Die Stimmen der Protagonisten kommen zum Teil sehr elegant rüber. Der Hauptprotagonist klingt wie ein aufreißerischer cooler Möchtegern-Gangster, der ein Auto fahren kann. Wenn man möchte, kann man die eigentlich gute Sprachausgabe auch in Englisch genießen. Dazu muss man einfach nur am Anfang des Spiels die amerikanische Flagge anklicken. Die Motorengeräusche sind hier wieder unglaublich nervtötend. Sie klingen allesamt gleich, egal welches Auto man da fährt. Zum Glück kann man die Töne des Spiels im Optionsmenü leiser drehen oder gar ausschalten. Zudem bietet das Spiel aber auch sehr nette Hintergrundmelodien. Eine große Auswahl aus Rock, Jazz, und Funk sind im Untermenü anwählbar. Die Aufnahmen überzeugen zum Teil, doch auch diese können das Gesamtbild des Spiels nicht retten.

 

Mestu Kucin

Mesut meint:

Was bleibt übrig? Nichts! Schade, dass Ubisoft es wieder einmal nicht geschafft hat ein gutes Driver-Spiel zu entwickeln. Doch viel schlimmer ist es wieder einmal zu sehen, dass die 3DS Besitzer keine Hochwertige Software bekommen. Warum man sich einfach keine Mühe mehr macht, obwohl man sich bei Ubisoft der Tatsache bewusst sein sollte, dass die Käuferschicht des 3DS auf Spiele wartet, die wenigstens angemessen rüberkommen. Die Zukunft sieht Dunkel aus. Es regnet bereits!

 


Naruto Ninja Council 2 entführt uns an vielen Stellen in die Geburtsstunden der Videospiele zurück. Dass dies nicht nur Negatives mit sich zieht, beweist das klassische Spielprinzip, aufgepeppt durch die schnelle und für DS-Verhältnisse sehr schöne Grafik. Trotzdem ist es - gemessen am heutigen Standard - einfach ärgerlich und unverzeihlich, dass der Spieler überhaupt keinen Einstieg in das Spiel geboten bekommt und sich erst einmal alles selbst erarbeiten und aus dem Handbuch zusammenlesen muss. Auch die mangelnde Speichermöglichkeit gehört bei einem Spiel wie Naruto mindestens zehn Jahre in die Vergangenheit verbannt: Niemand möchte sich, nur weil er beim Bossgegner gestorben ist, heute noch ein zweites Mal durch das gesamte Level kämpfen, um endlich einen Fortschritt zu erzielen. Besser wäre es hier gewesen, den gesamten Schwierigkeitsgrad des Spiels noch etwas anzuheben und dafür dem Spieler öfter zu gestatten, seinen Fortschritt abzusichern. Nicht nur aufgrund der eigenartigen Geschichte, mit der Nichtwissende nahezu überhaupt nichts anfangen können, bleibt Ninja Council 2 ein Spiel, das wirklich nur für Naruto-Fans interessant ist.


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