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Pädagogische Wertung:
Die bezaubernd idyllischen Bilder auf unserem Ausflug nach Bright Falls verlieren schnell ihre beruhigenden Wirkung. Bereits nach wenigen Spielminuten legt sich über das abgelegne Fischerdorf der dunkle Schleier des Grauens. Alan Wake ist ein düsteres Actionspiel, das sich der üblichen Elemente für Grussel- und Horrorfilme bedient. Der Kampf gegen untote Schattenwesen ist beängstigend inszeniert und nichts für schwache Nerven. Entsprechend setzt der Titel beim Spieler eine gewisse Reife und die Fähigkeit zur kritischen Reflektion voraus. Die Freigabe der USK ist mit 16 Jahren daher sehr wohl angemessen, sollte jedoch für zart besaitete Jugendliche nicht als Einladung verstanden werden.
Auf nach Bright Falls Unser Abenteuer beginnt damit, dass unser Protagonist Alan Wake, ein Schriftsteller mit Schreibblockade, gemeinsam mit seiner Frau in einem abgelegenen Nationalpark nach Erholung und Inspiration sucht. Schon auf der Fahrt versinkt Alan immer wieder in kurze, inspirierende Traumsequenzen, die sich nach und nach jedoch als düstere Visionen manifestieren. Als dann noch Alans Frau spurlos verschwindet, wandelt sich die entspannenden Idylle plötzlich zum Alptraum. Nach einem Unfall wird Alan sehr schnell klar, dass in dem Reservat nicht alles mit rechten Dingen zugeht und als es im Waldgebiet die Nacht einbricht, wird das Reservat für Alan zur schrecklichen Falle. Aus dem Nichts tauchen im Dunkeln düstere Gestalten auf, die Alan immer wieder angreifen. Waffengewalt ist scheinbar wirkungslos, wenn die Untoten nicht zuvor durch Licht geschwächt wurden. Noch nie war eine Taschenlampe oder Leuchtrakete so wichtig wie jetzt! Ein wahrer Alptraum nimmt seinen Lauf...
Ein mysteriöser Thriller Alan Wake baut auf bewährte Elemente und inszeniert eine skurrile Geschichte im Stil einer packenden Steven King-Verfilmung zu einem mysteriösen Thriller. Kaum in das Abenteuer eingetaucht, lassen Bilde rund Musik das idyllische Bright Falls zu einem unheimlichen Ort werden. Auch wenn der Spieler das Geschehen aus der dritten Person erleben lässt, so steigt unweigerlich der Adrenalinpegel und die Surround-Anlage sorgt für eiskalte Schauer, die immer wieder über den Rücken blitzen. Die überzeugende Grafik liefert dabei einen realistischen Eindruck von Bright Falls und lässt das Abenteuer im Reservat zu einem interaktiven Film werden. Immer wieder konfrontiert der Überlebenshorror den Spieler mit überraschenden Wendungen. Ein gelungener, interaktiver Thriller, in dem sich der Spieler immer wieder mit seiner Angst auseinander setzen muss. Während das Spiel einem linearen Handlungsstrang folgt, sorgen unvorhergesehen Wendungen der Geschichte und die vielfältig entwickelten Figuren geschickt dafür, dass der Überlebenstrip den Spieler bis zum Schluss fesselt.
Im Kern wenig neues Als geschickte Mischung aus Shooter (Ballerspiel) und Überlebenshorror bringt Alan Wake eine gute Geschichte mit. Die Grafik verzichtet dabei auf Experimente und zeichnet ein bodenständiges aber liebevolles und detailreiches Bild von Bright Falls und dem Reservat. Die virtuelle Welt um den abgelegenen Ort und das Waldgebiet wurden realistisch umgesetzt. Auch das Licht-Schatten-Spiel beim hantieren mit Taschenlampen oder Leuchtraketen darf als durchaus gelungen bezeichnet werden. Die Geräuschkulisse steht dem Niveau einer Filmproduktion dabei in nichts nach und trägt ihren entscheidenden Teil zur beklemmenden Atmosphäre bei. Abwechslungsreich gezeichnete Charaktere agieren als individuell animierte Figuren und lassen aus Bright Falls und dem angrenzenden Waldgebiet eine realistisch wirkende Welt werden. So machen die friedfertigen und kauzigen Einwohner einerseits das Dorf zu einem idyllischen Ferienort, während die aggressiven und düsteren Schattengestalten andererseits das nächtliche Reservat in einen wahren Horror verwandeln.
Nichts für schwache Nerven Als geschickt inszenierter Überlebens-Horror zieht Alan Wake den Spieler in seinen Bann und nimmt ihn bis zum Schluss auf ein packendes und zugleich nervenaufreibendes Abenteuer mit. Vorausgesetzt, der Spieler ist nicht zu zart besaitet und liebt den Nervenkitzel. Wer bei Filmen wie "Silent Hill" oder "The Fog" dazu neigt, die Hand vor die Augen zu halten oder den Kopf im Kissen zu vergraben, der entscheidet sich hier eindeutig für das falsche Spiel, denn Alan Wake ist eindeutig nichts für schwache Nerven. Wer jedoch den Thrill eines interaktiven Horrorfilms sucht, der findet mit dem Titel die richtige Unterhaltung. Nichts also für die breite Masse, aber vorbildlich für sein Genre.
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Mirko meint: Ein gelungener Horrortrip für Spieler mit starken Nerven. Um das Abenteuer wirklich hautnah zu erleben empfiehlt es sich, die Konsole an einen großen HD-Fernseher und Surround-Anlage anzuschließen. Einsteiger sollten jedoch für eine zusätzliche Lichtquelle im Zimmer sorgen oder Alan Wake gemeinsam mit einem Freund spielen. Die packende Atmosphäre sorgt gelungen für einen Gruselschauer nach dem anderen und lässt den Spieler ins Schwitzen kommen. Rund um stimmig bringt der Titel alles für einen vorbildlichen Genrevertreter mit und hat durchaus das Zeug zum Spiel des Jahres. Warum ich Allen Wake die Note 1 verwehre? Weil Horror ein Gener ist, dass nicht alle Videospieler anspricht und daher nur eine bestimmte Zielgruppe begeistern wird. Doch die kommen mit dem Spiel voll auf Ihre Kosten und mögen mir das nachsehen. |
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Endlich ist es wieder so weit. Zum dritten Mal öffnet die gamescom ihre Tore und lockt damit Videospieler aus aller Welt...




