Dienstag, 22. Mai 2012

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Secret Agent Clank

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Plattform:  USK 12PSP
Secret Agent Clank
Genre:
Action-Abenteuerspiel
USK:
Freigegeben ab 12 Jahren
Herausgeber:
Sony
erschienen für:
PSP

getestet auf:
PSP

Schulnote: 2

Pädagogische Wertung:

Freigegeben ab 12 Jahren

Auch wenn "Secret Agent Clank" durch seine süße Comicgrafik auf den ersten Blick sehr kindgerecht und harmlos wirkt, muss in dem Spiel zum Teil doch hart gekämpft werden. Wie schon bei den Spielen der "Ratchet & Clank" - Serie spielen verrückte und witzige, aber eben trotzdem scharfe Waffen in dem Spiel eine große Rolle. Die Gegner, welche meist Roboter, manchmal allerdings auch menschen- oder tierähnliche Gestalten sind, müssen vom Spieler mit Laserpistolen, Handgranaten, Stahlfliegen oder aber auch fleischfressenden Pflanzen vernichtet werden. Wirklich brutale Darstellungen beinhaltet das Spiel allerdings nicht, sodass einem reifen Zehnjährigen das Spielen von "Secret Agent Clank" ohne schlechtes Gewissen erlaubt werden kann – die USK sprach sogar eine Freigabe nur für Spieler ab 12 Jahren aus. Sehr positiv ist die hochwertige deutsche Sprachausgabe, die dem Spiel spendiert wurde – selbst diejenigen, die nicht oder nur schlecht lesen können, haben so ihren Spaß mit dem Titel.

 

Fragen über Fragen Nachdem wir uns den unterhaltsamen Vorspann des Spiels angesehen haben, in dem wirklich jeder schnell erkennt, dass "Secret Agent Clank" unter anderem eine Hommage an die "James Bond" – Filme ist, fühlen wir uns vorerst noch weniger schlau als zuvor. Aus irgendeinem unerklärlichen Grund scheint Clanks einstiger Freund Ratchet auf die schiefe Bahn geraten zu sein – schließlich ertappen wir ihn in der Rolle von Clank zeitgleich mit der Polizei auf frischer Tat bei einem Museumsraub. Und auch die Frage, warum Clanks neuer Arbeitgeber nun der Geheimdienst ist, sorgt bei uns für große Verwirrung. Doch für Fragen bleibt uns in dieser außergewöhnlichen Situation keine Zeit; viel wichtiger ist es, den ominösen Geschehnissen auf den Grund zu gehen. Um zu erfahren, was es mit dem Auge der Unendlichkeit, dem Objekt, welches Ratchet aus dem Museum stehlen wollte und welches mittlerweile in unbekannten Händen liegt, auf sich hat, müssen wir uns vorerst an Polizeiwachen und Überwachungskameras vorbeischleichen. Werden wir von einer Wache entdeckt oder verhalten wir uns in unserem Hinterhalt zu laut, müssen wir uns unseren Gegnern im Kampf stellen, bis wir den Alarm wieder ausschalten können.


Secret Agent ClankViele Wege führen zum Ziel Das Spielgeschehen ist dabei so abwechslungsreich wie in kaum einem anderen Videospiel: Neben den klassischen Schleicheinlagen, die an Spiele wie "Metal Gear Solid" oder "Splinter Cell" erinnern, spielen sich besonders spektakuläre Abschnitte eher wie "Guitar Hero" oder "Amplitude": Durch das richtige Drücken vorgegebener Tasten im richtigen Rhythmus tanzt Clank geradezu grazil durch wirre Laserstrahl-Barrikaden oder besiegt scheinbar unüberwindbare Wachmänner in Windeseile. Die wirklichen Kampfszenen erinnern dann wieder mehr an die ursprünglichen "Ratchet & Clank" – Spiele: Mit einem abwechslungsreichen Waffenarsenal müssen die Gegner hier ohne Rücksicht auf Verluste dem Erdboden gleichgemacht werden. Durch die zwischenzeitigen, oft anspruchsvollen Hüpfeinlagen versprüht das Spiel außerdem den Charme eines Hüpfspiels wie etwa "Super Mario Galaxy". Wer allerdings denkt, das wäre schon alles, der hat sich reichlich geschnitten: Um die ebenso spannend wie unglaublich lustig erzählte Geschichte voranzutreiben müssen wir nämlich desöfteren die Perspektive wechseln. Dabei stellen die happig schweren und oft eintönigen Arenakämpfe, in welchen wir uns in der Rolle des inhaftierten Ratchets scheinbar endlosen Gegnermassen stellen, noch den am wenigsten unterhaltsamen Teil dar. Den großen Angriff auf die Lachmuskeln startet dagegen der grüne Möchtegern-Held Qwark, in dessen Rolle wir spektakuläre Endkämpfe bestreiten müssen. Leider sind gerade diese Abschnitte, die den heimlichen Höhepunkt des Spiels darstellen, viel zu selten und vor allem viel zu schnell vorbei. Zu guter Letzt sorgen noch die rätsellastigen Abschnitte, in denen wir die gemeinsame Kraft von drei Minirobotern dazu nutzen müssen, Clank aus schwierigen Situationen zu befreien, für den bleibenden Eindruck bei uns, es bei "Secret Agent Clank" mit dem vielfältigsten Spiel für die PSP zu tun zu haben.

 

Gerüstet in den Kampf Da der Gegneransturm im Laufe des Spiels immer größer und hartnäckiger ausfällt und der Schwierigkeitsgrad des Spiels im Allgemeinen schon recht hoch angesiedelt ist, dürfen wir uns an vielen Stellen im Spiel über neue Waffen und besondere Upgrades für ebendiese freuen. Während wir neue Waffen durch das einfache Vorantreiben der Geschichte erhalten, müssen wir uns die Verbesserungen dafür durch geschicktes Kämpfen verdienen: Nur dann erhalten wir nämlich besonders viele der für das Verbessern der Waffen und anderer nützlicher Dinge benötigten Schrauben. In als Telefonzellen getarnten Geheimdienst-Einkaufszentren darf sich unser smokingtragender Gentleman Clank dann bedienen. Wer hier seine Schrauben schlau investiert, kann unseren Clank schnell merklich verbessern und meistert auch schon bald jede noch so große Hürde von "Secret Agent Clank". Leider merken wir dann auch allzu schnell, dass die Spielzeit nicht die große Stärke des abwechslungsreichen Titels ist; wer sich allerdings nach dem Beenden der Hauptgeschichte noch an die Bonusmissionen wagt, der wird doch noch für einen akzeptablen Zeitraum unterhalten.

 

Felix Erben

Felix meint:

"Secret Agent Clank" ist ein Videospiel, das sich in vielerlei Hinsicht von der Masse abhebt. Zwar sind die einzelnen Abschnitte für sich betrachtet allesamt nichts Neues oder gar Revolutionäres, in Kombination bietet das mit einer ordentlichen Prise Humor gewürzte Spiel allerdings einen selten erlebten, unfassbar abwechslungsreichen Spielspaß. Auch von der technischen Seite kann der Titel überzeugen: Die Grafik bewegt sich auf gutem PSP-Niveau und die exzellente, komplett deutsche Sprachausgabe verleiht dem Spiel den letzten Schliff in Sachen Atmosphäre. Da fällt es leicht zu verzeihen, dass bis zum Ende die Geschichte doch noch sehr wirr bleibt und viele Fragen offen bleiben. Wirklich ärgerlich können manchmal nur die eintönigen und oft schwer anspruchsvollen Gladiatorenkämpfe in der Rolle von Ratchet ausfallen, doch auch diese verpatzten Spielsequenzen sind in Anbetracht der hohen Qualität der übrigen Spielmomente schnell vergessen. "Secret Agent Clank" ist damit eine der ganz großen Empfehlungen für Sonys mit hochwertigen Spielen recht mager bestückten Handhelden.



Naruto Ninja Council 2 entführt uns an vielen Stellen in die Geburtsstunden der Videospiele zurück. Dass dies nicht nur Negatives mit sich zieht, beweist das klassische Spielprinzip, aufgepeppt durch die schnelle und für DS-Verhältnisse sehr schöne Grafik. Trotzdem ist es - gemessen am heutigen Standard - einfach ärgerlich und unverzeihlich, dass der Spieler überhaupt keinen Einstieg in das Spiel geboten bekommt und sich erst einmal alles selbst erarbeiten und aus dem Handbuch zusammenlesen muss. Auch die mangelnde Speichermöglichkeit gehört bei einem Spiel wie Naruto mindestens zehn Jahre in die Vergangenheit verbannt: Niemand möchte sich, nur weil er beim Bossgegner gestorben ist, heute noch ein zweites Mal durch das gesamte Level kämpfen, um endlich einen Fortschritt zu erzielen. Besser wäre es hier gewesen, den gesamten Schwierigkeitsgrad des Spiels noch etwas anzuheben und dafür dem Spieler öfter zu gestatten, seinen Fortschritt abzusichern. Nicht nur aufgrund der eigenartigen Geschichte, mit der Nichtwissende nahezu überhaupt nichts anfangen können, bleibt Ninja Council 2 ein Spiel, das wirklich nur für Naruto-Fans interessant ist.


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