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Ein Leichtgewicht in feinem Anzug Klein aber anmutig steht der Dimension 9200 in unserer Redaktion. Mit seinen 13 Kilogramm ist der Dell schon fast ein Leichtgewicht, das in der Oberliga mitspielen möchte. Am Design gibt es nichts auszusetzen. Die Kombination aus weißen Seitenwänden und der schwarz-silbernen Front mit einer eleganten Linienführung machen den Rechner zu einem Zierstück, welches einfach auf den Schreibtisch und nicht darunter gehört. Ja, für einen aktuellen Computer sticht der Dell aus der Masse hervor. Die Seitenteile sind sehr stabil und das Gehäuse lässt sich durch einen massiven Griff am hinteren Ende der Oberseite einfach öffnen. Innerhalb von Sekunden ist man so ohne Werkzeug im Inneren des Rechners und könnte Bauteile wie etwa Arbeitsspeicher oder Laufwerke mit wenigen Handgriffen auswechseln oder hinzufügen - vorausgesetzt man hat irgendwann das Verlangen dazu…
Die Ausstattung Vom Innenleben des Dimension 9200 waren wir ebenfalls sehr angetan. Der Rechner ist äußerst durchdacht aufgebaut. Der Prozessor bekommt seine Hitze von einem groß dimensionierten Kühlgerippe abgenommen, welches wiederum durch einen 120mm-Lüfter gekühlt wird. Die warme Abluft wird durch Duktoren sofort aus dem Gehäuse geführt, dass sich das Innere des Rechners nicht unnötig erwärmt, wie es bei herkömmlichen Prozessorlüftern der Fall ist. Die ordentlich Verlegten Anschlusskabel und die über dem Bodenblech angeordneten Festplattenrahmen runden das positive Bild des Rechners ab. Allerdings trübt das Netzteil mit nur 375 Watt etwas den Gesamteindruck. Hier wäre nach unserer Meinung ein „Kraftwerk“ mit mindestens 500 Watt sinnvoller gewesen – besonders im Hinbilck darauf, das man zu einem späteren Zeitpunkt eventuell eine leistungsstärkere Grafikkarte, eine zusätzliche Festplatte oder eine weitere optisches Laufwerk nachrüsten möchte. Ansonsten steht der Dimension 9200 technisch auf gesunden Füßen:
Prozessor: Intel Core2 Duo E6400 (2.100 MHz)
Hauptplatine: DELL E210882 Motherboard
Arbeitsspeicher: 2x 1024 MB DDR2 533 MHz
Grafikkarte: NVIDIA® GeForce® 7900 GS 256MB Grafikkarte
Festplatte: 250 GB SATAII, Samsung SP2504C (8 MB Cache)
Laufwerk: DVD-RW Laufwerk (DVDs lesen und brennen), SATA
Sound: On Board SB Audigiy Advanced
Netzteil: DELL, 375 Watt
Betriebssystem: Microsoft® Windows Vista™ Home Premium
Anschluss an die Welt Sowohl an der Vorder- wie auch an der Rückseite bietet der Dimension 9200 ausreichend Möglichkeiten weitere Geräte oder Datenmedien zu betreiben. Auf der Vorderseite ist ein Multi-Kartenleser integriert, der die elf gängigsten Speicherkarten-Formate lesen kann. Neben den Buchsen zum Anschluss eines Headset finden sich außerdem zwei USB-Anschlüsse, von denen es auf der Rückseite des Rechners noch sechs weitere gibt. Dort finden wir zudem ein Netzwerk-Anschluss und die Buchsen für die 7.1-Sound-Karte. Für die Bildwiedergabe stehen 2 DVI-Ports (die Grafikkarte unterstützt Dualscreen, wodurch zwei Monitore nebeneinander betrieben werden können) sowie eine S-VHS-Buchse (Fernsehen) zur Verfügung. Einen Parallelport sucht man ebenso vergebens, wie die PS2-Buchsen, doch zum Glück wird von DELL eine hochwertige Tastatur, sowie eine optische Maus für USB-Anschluss mitgeliefert.
Auf der Überholspur ausgebremmst In den Leistungstests mit „PC-Mark 05“ und 3D-Mark 06“ erreichte der Dimension 9200 Werte auf sehr gutem Niveau, was eigentlich die verbaute Hardware gut widerspiegelte. Windows Vista stufte den Rechner nach dem Selbsttest mit einem Wert von 5,9 für den Prozessor ein. Doch wie sooft überblendeten die Testwerte ein wenig die Ergebnisse der Praxis. Wir hatten da ja noch ein paar Hardwarehungrige Spiele in der Redaktion herumliegen. Also: lassen wir die Spiele beginnen…
Bei „Jack Kean“ und „The Witcher“ fühlte sich der Dimension 9200 in seinem Element. Auch bei „Hellgate: London“ kamm der DELL nicht in schwitzen. Dies änderte sich jedoch bei „Alarm für Cobra 11 - Crash Time“. Zugegeben, der Titel wurde von uns damals abgewertet, weil der Hardwarehunger für dieses simple Spiel mächtig ist. Nicht dass wir es auf dem DELL nicht spielen konnten, aber je nach Situation kamen die Bilder schon ein wenig ins stocken oder die Sprachausgabe passte nicht mehr exakt zum Bild. Bei einem Test mit „Crysis“ schien der Dimension 9200 ebenfalls trotz der guten Benchmark-Werte etwas untermotorisiert.
Service in einer neuen Dimension Die drei schönsten Worte im Zusammenhang mit diesem Hardwaretest waren wohl „4 Jahre Hardware-Support“. Damit bietet DELL einen exklusiven Service für seinen Kunden, den wir in diesem Umfang noch bei keinem Hardwarehersteller feststellen konnten. Neben der Garantiezeit von 4 Jahren, in denen alle Kosten für Reparatur und Ersatzteile, sowie Vorort-Service (Zuhause) enthalten sind, umfasst dieser Service einen vorbildlichen Support per Telefon oder eMail. So bekommen Kunden innerhalb der ersten 30 Tagen einen speziellen Einsteiger-Support, der bei der Inbetriebnahme des Systems bei technischen, sowie installations- bzw. konfigurationsbezogenen Fragen hilft. Diesen Service bietet DELL im übrigen für alle Rechnersystem an, nicht nur bei dem Dimension 9200.
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Mirko meint: Der „DELL Dimension 9200“ hat sich in unserem Test als spieltauglicher Multimedia-Rechner gezeigt. Auch wenn er bei wirklich Hardwarehungrigen Titeln etwas ins Schwitzen kam, so hat er doch auf ganze Linie überzeugt. Die Ausstattung ist hochwertig und bietet ausreichend Leistung für den aktuellen Spielemarkt. DELL richtet sich mit seinem PCs ganz klar an den hardware-unerfahrenen Kunden, was in vielen Punkten - insbesondere dem vorbildlichen Service - auffällt. Diese Engagement spiegelt sich jedoch auch im Preis wieder: Der Dimension liegt über dem Niveau vergleichbarere PC-Systeme. Neben dem guten Service bekommt man allerdings auch eine hochwertige Verarbeitung und ein durchdachtes Design, was den Mehrpreis wiederum relativiert. |
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Endlich ist es wieder so weit. Zum dritten Mal öffnet die gamescom ihre Tore und lockt damit Videospieler aus aller Welt...




