Eins der interessantesten Spiele, die auf der gamescom vorgestellt wurden, ist ohne Zweifel Alan Wake. Noch nie war eine Taschenlampe so wichtig, wie in diesem abstrusen, düsteren Abenteuer, dass uns zwischen Action und Grusel in der Schwebe hält.
Alles fängt damit an, dass unser Protagonist Alan Wake, ein Schriftsteller mit Schreibblockade, gemeinsam mit seiner Frau in einen abgelegenen Nationalpark nach Erholung und Inspiration sucht. Doch als Alans Frau spurlos verschwindet wird die entspannenden Idylle plötzlich zum düsteren Alptraum. Sehr schnell wird klar, dass in dem Reservat nicht alles mit rechten Dingen zugeht und das Waldgebiet für mit einkehrender Dunkelheit für Alan zu einer schrecklichen Falle wird. Noch nie war eine Taschenlampe so wichtig wie jetzt! Düstere Gestalten tauchen auf und denen wird man scheinbar nur mit Licht und Leuchtraketen her...
Im Kern bietet das Spiel als Shooter mit Sicht aus der der dritten Person wenig Neues und baut auf bewährte Elemente. Die skurriler Story und die cineastische Inszenierung machen Alan Wake wiederum zu einem mysteriöser Thriller im Stil packender Steven King-Verfilmungen. Kaum in das Abenteuer eingetaucht, lässt der steigende Adrenalinpegel das Spiel schnell zu einem interaktiven Film werden.
Alan Wake macht in der bislang nur wenige Minuten spielbaren Demonstration einen sehr guten Eindruck. Die Szenarien überraschen mit einer äußerste realistischen Grafik und portieren perfekt die düstere, beklemmende Stimmung. Als besonders gelungen darf man wohl man das Licht-Schatten-Spiel beim hantieren mit Taschenlampe oder Signalpistole erachten. Aber auch die Animation der Charaktere zeigt die Liebe der Entwickler zum Detail. Allan Wake wird exklusiv für die Xbox 360 erscheinen und hat bereits jetzt sehr gute Vorraussetzungen Spiel des Jahres 2010 zu werden.
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Endlich ist es wieder so weit. Zum dritten Mal öffnet die gamescom ihre Tore und lockt damit Videospieler aus aller Welt...




