Gerade hat sich das neue HD-Bildsignal bei Fernsehern und Spielekonsolen etabliert, da kommt die Branche schon mit der neuesten Revolution: 3D-Filme sind im Kino beinahe schon Standard und nun sollen auch Videospiele mit der neuen Technik dargestellt werden.
Jedenfalls wenn es nach Sony geht: Mit der neuesten Firmware der Playstation 3 ist diese nämlich fähig, eigens dafür programmierte Spiele im 3D-Signal auszugeben, sodass sie auf allen 3D-fähigen Fernsehern (unabhängig von der Technik; ob Shutter- oder Polarisationsfilter) die Spiele im neuen Format darstellen kann. Manche alten Videospiele sollen per Update aus dem Playstation-Network 3D-fähig gemacht werden; außerdem verspricht Sony, dass innerhalb des nächsten Jahres mindestens 20 Spiele die 3D-Darstellung optional unterstützen werden; 12 davon aus eigenem Hause.
Den Programmieraufwand für einen 3D-Titel beschrieb Sony als unmerklich größer als den für ein normales Spiel; jedes Rennspiel zum Beispiel, das das Spielgeschehen (zum Beispiel in einem Split-Screen-Modus) zur gleichen Zeit aus zwei verschiedenen Perspektiven darstellen könnte, wäre mit ebendieser Technik besonders leicht dreidimensional darzustellen.
Ob sich allerdings wirklich viele Menschen die volle Ausrüstung, um 3D-Spiele zu spielen, zulegen werden, bleibt abzuwarten. Sony jedenfalls plant ein 3D-Starterpaket, in welchem sich eine Playstation 3 mit einem Spiel und ein hauseigener 3D-Fernseher inklusive einer 3D-Brille befinden sollen zumindest auf dem britischen Markt für 1600 Pfund, umgerechnet also für ca. 2000 Euro auf den Markt zu bringen.


Endlich ist es wieder so weit. Zum dritten Mal öffnet die gamescom ihre Tore und lockt damit Videospieler aus aller Welt...




