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Wann kommt sie denn nun, die Guthabenkarte für PlayStation Network (PSN)? Nichts Genaues weiß man nicht und Sony verfährt wie eh und je: Abwarten und Tee trinken. In Europa und gerade in Deutschland, wo Kreditkarten noch nicht den Status wie in den USA haben (was sich als nicht unbedingt nachteilig herausgestellt hat, die Privatverschuldung betrachtet), wird sie schon lange erwartet. Was bei XBox Live und dem Nintendo Shop schon lange üblich ist, soll nun aber endlich auch für das Sony Playstation Network bereitgestellt werden: Prepaidkarten, mit denen man sein Guthaben im PSN aufladen kann. Dabei wird ein Code erworben, mit dem man sein „Vermögen“ bei PSN um den bezahlten betrag der Karte aufladen kann. So soll es zwei Werte, 20 und 50 EUR, geben, die über den Handel zu erwerben sind. Und obwohl dieser schon dafür Werbung macht, weiß noch keiner genau, wann es losgeht. Man hofft oder vermutet zum Start der neuen PSP go, die ja ohne Laufwerk auf das Herunterladen von Spielen angewiesen ist. Und der deutsche Spieler lässt sich nicht so einfach eine Kreditkarte aufzwängen, was Microsoft schon vor Jahren erkannt hat. Einen genauen Termin gibt es daher immer noch nicht, möglich, dass zur Veröffentlichung dieser Nachricht schon die ersten in den Regalen euers Händlers stehen, möglich ist aber auch, dass es zum Start der PSP go doch noch nicht losgeht. Sony selbst schreibt auf seiner Playstation-Website „September 2009“, wenigstens hat man schon mal ein Jahr festgelegt, der Monat ist aber als flexible Größe anzusehen. Sony schweigt und genießt. Meiner Meinung nach ist das inzwischen arrogante und verschwiegene Verhalten gerade japanischer Konsolen- oder Spielehersteller inzwischen massiver und auffälliger als noch vor ein paar Jahren. Marktdiktate und alberne, überflüssige Geheimniskrämerei lassen Händler, Servicestellen und Spieler mit dem Gesicht knirschen, wenn es um japanische Firmen geht. Das positive Image, das sie sich in den Neunzigern schwer, teuer und mühsam aufgebaut haben, droht nun zu verblassen. Spieler, Medien und Händler brauchen klare Aussagen mit verlässlichen Terminen. Spielchen wie „Wir bringen was Neues, wissen nur noch nicht genau was, wann und wie, aber spart schon mal drauf!“ sind langsam alle satt.
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Endlich ist es wieder so weit. Zum dritten Mal öffnet die gamescom ihre Tore und lockt damit Videospieler aus aller Welt...




