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In der vergangenen Woche haben wir durch ein tragisches Unglück unseren Redakteur Jesko Erben und damit einen lieben und geschätzten Kollegen verloren. Ein dunkler Schatten legte sich über die ansonsten frohe und heitere Arbeit in unserer Redaktion.
Für mich war es zudem der Verlust eines Freundes, denn ich kannte Jesko seit meiner Kindheit. Zusammen mit seinem Bruder Mirko haben wir während und nach der Schulzeit eine Menge Unfug angestellt und Stunden über Stunden an unseren Commodore-Brotkästen verbracht. Die jüngeren Leser dürften von diesen Videospiel-Urgesteinen als C-64 und C-128 gehört haben. Es waren wilde Zeiten, in denen kleinere Videospiele noch voller Enthusiasmus seitenweise als Maschinensprache aus Magazinen abgetippt wurden. Als wir uns noch während der Schulzeit durch Umzug aus den Augen verloren hatten, war es gerade der Videospielplatz, der unsere Wege wieder zusammenführte. Die gemeinsame Arbeit verbreitete etwas von dem Flair der guten alten Tage, so dass man irgendwie wieder die Faszination der Kindheit verspürte. Jesko war immer mit Freude und Ehrgeiz bei der Sache. Nicht nur als Redakteur, sondern auch als selbsternanntes „grafisches Auge“ hinterlässt er seine „Handschrift“ in unserem Magazin. Nun sind es diese Erinnerungen, die als einziges von ihm übrig bleiben. Im Andenken und in Anerkennung widme ich unserem Freund Jesko Erben die April-Ausgabe 2008 des Videospielplatz und wünsche allen Lesern unseres Online-Magazins eine aufmunternde Lektüre.
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Marco Schmitz, Chefredakteur |
Tiefe Trauer
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Endlich ist es wieder so weit. Zum dritten Mal öffnet die gamescom ihre Tore und lockt damit Videospieler aus aller Welt...




