Samstag, 19. Mai 2012

Aktualisiert:15:57 Uhr

Fehler
  • Kunena Interner Fehler: Bitte kontaktiere einen Administrator, um dieses Problem zu beheben!

Korrektes Heimkino: Der Fernseher

Drucken PDF

Korrektes Heimkino: Der Fernseher Der Fernseher ist riesig und die Boxen der Surround-Anlage sind schnell im Wohnzimmer verteilt. Doch ohne korrektes Aufstellen der einzelnen Komponenten überzeugen im Heimkino auch die besten Geräte nicht.

Der Bildschirm ist der Mittelpunkt des Wohnzimmers und gibt die Filme von DVD-, BluRay-Spieler oder ähnlichen Geräten wieder. Unterstützt wird er dabei von einer Raumklang-Anlage, die inzwischen aus bis zu neun verschiedenen Lautsprechern bestehen kann. Damit jedoch richtiges Heimkino-Gefühl aufkommt, müssen eine Reihe von Regeln bei der Anordnung beachtet werden. In unserem ersten Teil beschäftigen wir uns mit dem Fernseher, dem König des Heimkinos:

Ob Plasma oder LCD ist eine Frage der persönlichen Wahrnehmung. Technisch sind zwar immer wieder Vor- und Nachteile der jeweiligen Techniken auszumachen. So erzeugt ein Plasma-TV die höhere Bildschärfe, insbesondere bei schnellen Bewegungen und Kameraschwenks. Dafür liefern die LCD-Geräte auch bei Tageslicht einen hohen Kontrast und punkten mit der längeren Lebensdauer. Zudem leiden Plasmageräte am so genannten "Einbrenneffekt", was bedeutet, dass sich bei lange gleichbleibendem Bild Teile der Bildpunkte in gleichem Zustand bleiben. Dies führt dazu, dass das Logo des Lieblingssenders oder die schwarzen Seitenbalken bei 4:3-Darstellung beim umschalte als graue Schleier erhalten bleiben. Die Entscheidung, welche Technik die richtige fürs Heimkino ist, sollte allerdings weniger nach technischen Aspekten, sondern vielmehr nach dem persönlichen Empfinden der Bildqualität getroffen werden.

Klar ist jedoch, dass im Bereich der HD-Fernsehgeräte die Bilddiagonalen längst über einen Meter hinausgehen. Deshalb ist es um so wichtiger, das richtige Verhältnis zwischen Abstand und Bildschirmgröße einzurichten, damit das Fernseh-Erlebnis nicht zur Enttäuschung wird. Altgediente Fernsehverkäufer rechnen heute noch gerne nach einer alten Faustregel, mit der man etwa mit einem Abstand zum Fernseher sitzen sollte, der etwa der dreifachen Bilddiagonalen entspricht. Diese alte Regel basierte allerdings auf der schlechten Bildqualität alter Röhrenfernseher, die bei zu geringem Abstand zur Mattscheibe das Erlebnis trübte. Dank der Technik der aktuellen Gerätegeneration ist die Darstellung so brillant, dass man ruhig etwas näher an den Flimmerkasten kann, ohne an Bildqualität einzubüßen. Zudem hat sich das Bildverhältnis 16:9 etabliert, was das entgegen dem alten 4:3-Bild unserem natürlichen Gesichtsfeld näher kommt.

Entsprechend ist auch eine kürzere Distanz zwischen Betrachter und Bildschirm zu empfehlen. Mit einer doppelten Bilddiagonalen als Abstand wirken Landschafts- und Nahaufnahmen imposanter und lassen beim Zuschauer überzeugende Kinoatmosphäre aufkommen, was nicht zuletzt auch den 3D-Effekten zugute kommt. Allerdings sollte man den Sessel oder die Couch nicht näher an den Fernseher rücken, da man sonst Probleme bei der Bildverfolgung haben könnte; vergleichbar mit dem Sitzplatz am Netz bei einem Tennisspiel.

Ein Rechenbeispiel: Wer mit seinem Sessel zweieinhalb Meter vom Bildschirm entfernt sitzt, der darf ruhig zu einem 42-Zoll-Fernseher (106 cm Bilddiagonale) greifen, um in den Genuss von Kinofeeling zu kommen. Wer nach der alten Faustformel hier zu einem 32-Zoll-Fernseher (81 cm Bilddiagonale) greift, bekommt hingegen ein Bild, als würde im Kino hinter der letzten Reihe sitzen.


An dieser Diskussion teilnehmen.
Bitte anmelden oder registrieren um an dieser Diskussion teilnehmen zu können.

Elternstudie

Elternstudie
Erste Studie zur Rezeption von interaktiven Inhalten, Video- und Computerspielen durch Mütter und Väter.

Leser-Gewinnspiel

Hama Gaming-Headset Shikaar

Newsletter - Abo

Die wichtigsten Meldungen direkt per eMail erhalten? Ganz einfach mit unserem Newsletter!
Name:

Email: 

Share/Save/Bookmark